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Ein Beitrag zur Zukunft des Organisierens

Das Buch wendet sich an Menschen, die in oder mit Organisa­tionen arbeiten – also an jeden. Es richtet sich an Führungskräfte genauso wie an andere Menschen, die in Organisationen leiden, sie nutzen, sie lästig finden oder einfach besser verstehen wollen, wie sie funktionieren (oder: nicht funktionieren). Es bietet eine Handreichung zum besseren Überleben in der Organisation an.

Das Leben in der Organisation wird wesentlich leichter, wenn man ihre Eigengesetz­lichkeiten durchschaut und weiß, was sie von ihren Mitgliedern erwarten darf - und was nicht. Zu den Missverständnissen, die das Dasein in Unternehmen, Universitäten, NGOs, Theatern und anderen Organisationen unnötig schwer machen, gehört die Annahme, Kern und Kernproblem einer Organisation seien die Menschen, die in ihr arbeiten. Diese Unterstellung macht den Einzelnen zum Puffer, der jedes Organisationsversagen auffangen muss. An dieser Aufgabe kann man nur scheitern. Statt das Verhalten des Einzelnen heroisch zu glorifizieren oder therapeutisch

zu problematisieren, richten die Autor:innen den Blick auf die Verhältnisse, in denen sich dieses Verhalten abspielt. Statt die Menschen mit Coachings und Identifikationsappellen zu bearbeiten, um sie an die Bedürfnisse der Organisation anzupassen, wäre es hilfreich, die Organisationsstrukturen an die Bedürfnisse ihrer Mitglieder und deren Arbeitsabläufe anzupassen.

Die Autor:innen beschreiben zahlreiche Fallbeispiele aus ihrer Beratungspraxis und nutzen als Analyseinstrumentarium vor allem Niklas Luhmanns Organisationssoziologie.

Buchtitel Humanisierung der Organisation

Die Leseprobe enthält das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung des Buches, in der das zentrale Anliegen des Buches erläutert wird.

Autor:innen

Dr. Kai Matthiesen

ist Kaufmann und Wirtschafts­ethiker. Seit 2001 ist er bei Metaplan, heute als geschäftsführender Partner. Er lehrt an der Universität St. Gallen.

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Dr. Judith Muster

ist Soziologin, seit 2011 bei Metaplan und heute dort Partnerin. Sie lehrt und forscht an der Universität Potsdam.

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Peter Laudenbach

Peter Laudenbach

ist Journalist u.a. bei brandeins und Theaterkritiker der Süddeutschen Zeitung.

Brauchbare Illegalität
Ungeordnete Verhältnisse

Wenn eine Organisation gut funktioniert, ist davon auszugehen, dass Regeln gebrochen werden. Denn der Dienst nach Vorschrift bringt nicht weit.

Text: Judith Muster, Kai Matthiesen, Peter Laudenbach

Keine Chefsache
Judith Muster im Interview
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Die Soziologin und Unternehmensberaterin Judith Muster über die Qualität leerer Begriffe, innovative Regelbrüche und die Führung von unten.

Stefan Kühl im Interview
Warum sachlich, wenn es auch persönlich geht

Peter Laudenbach interviewt Stefan Kühl über Gefühlsmanagement und die Bhagwan-Bewegung als Beispiel einer perfekten New-Work-Organisation.

Kulturbetriebe nach der Pandemie
Kulturbetrieb nach der Pandemie
Wir können auch anders

Die Pandemie wird den Kulturbetrieb verändern. Und sie zeigt, was schon lange schiefläuft. Gut so – finden ein Intendant, eine Schauspielerin, ein Museumsleiter, eine Regisseurin und ein Konzertveranstalter.

Text: Peter Laudenbach

Übergriffe auf Gedenkstätten
Spur der Schande

In Deutschland gibt es alle paar Wochen einen rechtsextremen Übergriff auf Gedenkstätten. Wie SZ und NDR recherchiert haben und was dahinter steckt.

Text: Peter Laudenbach

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Entscheidungen
Augenblicke der Freiheit

Manchmal sind Sekunden entscheidend: Ob ein Atomkraftwerk außer Kontrolle gerät. Ob ein Polizist auf einen Geiselnehmer schießt. Wer dann zögert, hat ein Problem. Und wer nicht zögert, erst recht.

Text: Peter Laudenbach

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